Brot und Spiele

Es duftete wie in einer Bäckerei bei Brot & Wein zum Silver Cup. Fotos: Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.

Brotsommelier Joerg Schmid (links) und sein Bruder Klaus präsentierten die Schmid'schen Backwaren, die von den Gästen zusammen mit dem passenden Wein verkostet wurden.

In der Altersklasse AK 65 siegte im Netto Bernd Krieg. Ihm gratulierten Spielführer Michael Reiher (links) und Rolf Wörner (rechts).

Platz 2 in dieser Klasse ging an Hans-Peter Frech.

Bei den AK 50 Senioren landete Gert Schenzle auf Platz 2.

Siegerin bei den AK 50 war Elisabeth Schaal. Gratulanten waren Rolf Wörner und Harri Jubkie (rechts).

Gut lachen hatte Gertrud Frech. Sie siegte in der Bruttowertung der Damen.

Bruttosieger über alle Kategorien wurde Kristian Kemmler mit einer 72er-Runde.

Golf und Spaß beim Silver-Cup – Brotsommelier Joerg Schmid präsentiert sein Handwerk

Es war wohl die ungewöhnlichste Silver Cup-Veranstaltung, die es je im Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl gegeben hat. Und dies in jeder Hinsicht. Wann jemals haben an einem gewöhnlichen Mittwoch rund 70 Teilnehmer bei einem vorgabenwirksamen Turnier mitgespielt? Das Wetter war bestens, der Platz gut präpariert und die Golferinnen und Golfer hatten sichtlich Spaß. Das eigentliche Highlight folgte jedoch am Abend: Rolf Wörner hatte zusammen mit seinem neuen Mitorganisator Harri Jubke den deutschlandweit bekannten Brotsommelier Joerg Schmid aus Gomaringen eingeladen, der mit seiner Degustation „Brot & Wein“ für ein Gaumenerlebnis der besonderen Art sorgte.

„Panem et circensis“, Brot und Zirkusspiele gab es im alten Rom. Im Golfclub Sonnenbühl lautete das Motto „Brot und Golfspiel.“ Über 18 Löcher kämpften die Teilnehmer beim vorletzten Silver-Cup dieses Jahres um Brutto- und Nettopunkte. Wie immer waren Jung und Alt gut gemischt. Kristian Kemmler, ehemaliger Clubmeister, holte sich den Gesamtsieg über alle Altersklassen hinweg mit einer 72er Platzrunde und 36 Bruttozählern. Bei den Senioren in den Klassen AK 50 und 65 siegte Frank Amhoff, ehemaliger Sonnenbühler und aktuell beim GC Kirchheim-Wendlingen, mit 32 Bruttopunkten. Gertrud Frech lag bei den Damen in diesen beiden Altersklassen mit 22 Punkten vorne.

Je eine Nettoklasse AK 65 und AK 50 mit jeweils fünf Siegern waren ebenfalls noch ausgespielt worden. Die Spitzenplätze bei den AK 65ern belegten Hans-Peter Frech mit 37 Nettopunkten – Handicap von 17,7 auf 17,4 verbessert – und Bernd Krieg mit 41 Nettopunkten. Krieg verbesserte sich um zwei Punkte von 26,2 auf 24,2. Die AK 50er sahen Elisabeth Schaal als Siegerin mit 37 Nettopunkten (Handicap von 12,4 auf 12,1) und als Zweitplatzierten Gert Schenzle, ebenfalls 37 Punkte, ganz vorne. Er reduzierte sein Handicap von 15,5 auf 15,2.

Ehe Rolf Wörner Joerg Schmid das Wort erteilte, machte Rena Rusko, seit diesem Jahr neue Vorsitzende des Jugendfördervereins, Werbung in eigener Sache. Ob durch Spenden oder eine Mitgliedschaft – jede Form der Unterstützung helfe dem Förderverein das Jugendtraining, das jährliche Ferienprogramm oder Jugendlager für den Nachwuchs zu finanzieren.

Rolf Wörner startete direkt mit einer „Brot-Offensive“: Joerg Schmid habe zugesagt, dass das gesamte Brot, das seine Mitarbeiter und er mitgebracht hatten und das nicht für die Degustation verzehrt werde, hinterher von den Mitgliedern gegen eine kleine Spende mitgenommen werden dürfe. Aus der „kleinen Brotspende“ wurden nach dem Kassensturz 460 Euro, die nun dem Jugendförderverein zufließen.

Bäckermeister Joerg Schmid bedankte sich für die Einladung und die Gelegenheit, im Golfclub seine Spezialitäten vorzustellen. Beim Wein kennen wir den Sommeliersberuf schon lange, so Schmid. Da sei für das Grundnahrungsmittel Brot ein Brotsommelier die logische Schlussfolgerung gewesen. Schließlich ist Deutschland das Brotland Nr. 1.

Die Bandbreite der Backwaren, die Schmid vorstellt, ist groß. Da ist das Pfefferbaguette, das seine würzig-feurige Kruste einer Paste aus Rapsöl, Reismehl, Salz und schwarzem Pfeffer verdankt. Oder das in sattem Gelb leuchtende Stangenbrot. Eine Portion Kurkuma, auch Gelbwurz genannt, macht’s möglich. Ganz zu schweigen von dem Brot, das aussieht, als wäre es mit Kakaopulver gefärbt worden. Nix da – eine Portion Sepia steckt im Teig. Und die kleinen roten Punkte im dunkelbraunen Laib? „Das sind getrocknete Cranberrys“, sagt Jörg Schmid. Ein echter Renner bei Schmid ist auch das Pane Maggiore aus original Schweizer Ruchmehl, das direkt aus Flums bei Chur kommt. Die dezente Brotkleenote verleiht dem Pane Maggiore einen deftigen, unverwechselbaren Geschmack. Dazu passt laut Schmid genauso wie zu einem Roggenbrot ein gutes Glas Rotwein. Ein Riesling dagegen schmeckt zusammen mit einem Baguette am besten.

Die Golferinnen und Golfer kamen aus dem Verkosten und dem Schwärmen nicht heraus. „Ein wunderbarer Abend“, lautete der allgemeine Tenor. Und der Brotsommelier Joerg Schmid darf sich über viele neue Fans freuen.

FINALE.FINALE AWGC

Bei der monatlichen Afterwork Golfrunde werden die Tagesbesten prämiert und die Jahresbesten, die mit den besten Netto-Ergebnissen. Ein FINALE vom Feinsten mit einem warmen Schwäbischen Vesper am Freitag, den 20. September.   

"Bahn frei" am 23. September

Für alle Neueinsteiger, die ihre Platzreife erworben haben oder für die, die sich noch ein wenig unsicher fühlen auf dem Platz, ist am Montag, 23. September, ab 17 Uhr, unsere Aktion "Bahn frei". Bis 20 Uhr sind die Bahnen 1-5 für die Neu-Golfer reserviert. Begleitet werden Sie von einem erfahrenen Golfer, der wichtige Tipps für das Verhalten auf dem Platz gibt. Wer also mitspielen will, bitte im Sekretariat bis 12 Uhr anmelden. Mitglieder werden gebeten, in dieser Zeit an der Bahn 6 einzusteigen!  

Bitte beachten: Neue Platzregeln gültig ab 1. Juni 2019

Mit Wirkung vom 1. Juni 2019 gelten die neuen Platzregeln. Bitte besonders die geänderte Regelung bezüglich Wildschweinzaun und Spielverbotszonen (Bahn 15/16) und Teich Bahn 18 beachten. Neu sind auch die rot ausgepflockten Penalty-Areas an den Bahnen 5 (rechts vom Teich), Bahn 6 (links), Busch an Bahn 8/13 sowie das Areal zwischen den Bahnen 8/9/10.  

Gruppentraining bei Thilo Greiner

Termine für Gruppentraining bei Pro Thilo, jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr.
Putt, Chip und Pitch
Mittwoch, 18.09.
langes Spiel
Donnerstag, 26.09.!!
Die Trainingseinheiten können am Schwarzen Brett im Clubhaus oder direkt per Mail unter thilo.greiner@gmx.de gebucht werden: Preis pro Person: 25.-€ Teilnehmerzahl: 4-10 Personen.   

JOKA Matchplay Serie - Finale

Das Finale der JOKA Matchplay Serie steht fest. Im Finale stehen Samuel Nusser und Ian Binanzer als Team gegen Florian Rauscher und Stiven Kreicha. Das Finale muss bis 22. September gespielt werden. Das Sieger-Team darf im Oktober zum Deutschlandfinale.  

Sommer-, Sonne-, Senioren-Carts-Tarif: 200 Euro für Zehnerkarte

Die heißen Tage des Sommers haben begonnen. Kein Grund nicht zu golfen, sonnengeschützt im Cart ist die Hitze besser auszuhalten. Für alle Senioren, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, gibt es jetzt einen Sondertarif: Zehnerkarte Cart für nur 200.- Euro. Jetzt zugreifen und im Sekretariat abholen!  

ACHTUNG Greenfeespieler! Aktionsangebote Sommer 2019

An heißen Sommertagen die kühle Albluft genießen und eine Runde Golf spielen! 4 für 3: Der Viererflight bezahlt nur 3 Greenfees (gilt nicht an Sonntagen und nicht für Proberunden der Ligaspieler). Samstag Spezial: ab 14 Uhr für 50 Euro Greenfee/pro Person spielen. Sonntag: All you can play: für 25.- Euro ab 17 Uhr.   

Sonderplatzregel: Schadstellen durch Trockenheit auf Fairways

Durch Trockenheit verursachte Schadstellen auf allen kurz gemähten Flächen (Fairway, Vorgrün) sind Boden in Ausbesserung, von denen ein Spieler straflos Erleichterung gemäß Regel 16 erhält, wenn der Ball die Stelle berührt oder auf einer solchen Stelle liegt. Der Spieler darf den ursprünglichen oder einen anderen Ball droppen und ihn aus folgendem Erleichterungsbereich spielen: Bezugspunkt ist der nächstgelegene Punkt vollständiger Erleichterung auf derselben kurz gemähten Fläche (Fairway, Vorgrün), auf der ein Ball liegt. Die Größe des Erleichterungsbereichs beträgt eine Schlägerlänge gemessen vom Bezugspunkt aus. Der Erleichterungsbereich darf nicht näher zum Loch liegen als der Bezugspunkt. Erleichterung wird nicht gewährt, wenn nur der Stand des Spielers betroffen ist. Rollt der Ball nach dem Droppen in eine Trockenstelle innerhalb des Erleichterungsbereichs, ist der Ball zu spielen, wie er liegt. Es gibt keine zweite Erleichterung. Strafe für Verstoß gegen Platzregel: Grundstrafe (2 Schläge im Zählspiel) Hinweis: Kurz gemähte Fläche = Jede Fläche, die auf Fairway-Höhe oder kürzer geschnitten ist!
(gültig bis 31.10.2019)