Im Mekka des Golfsports

Die Teilnehmer von links: Dr. Achim Konrad, Bruni Geiger, Dieter Roll, Rosemarie Roll, Concierge des Fairmont Hotels, Margit Auch, Werner Auch, Ulrike Kärcher, Hanns Kärcher. Nicht auf dem Bild: Walter Zendler, Georg Herrmann, Christa Herrmann.

Ein klassischer Topfbunker.

Typische schottische Golflandschaft.

Der Ball muss gespielt werden wie er liegt

Reisebericht von Dr. Achim Konrad, Münsingen

Am Nachmittag des 20. August 2016 trafen sich elf Clubmitglieder und Pro Barry Higgins zu einer von ihm organisierten Golfreise ins Herz des Golfsports nach St. Andrews, Schottland. Nach dem Abflug in Stuttgart bei schönem Wetter erwartete uns Edinburgh mit trüber und feuchter Witterung und zirka 14 Grad Celsius. Den Bustransfer zum Hotel in St. Andrews verkürzte uns Golf Pro Barry Higgins mit allerlei Wissenswertem über Schottland und seine Golfplätze.

Unser Domizil, Das Fairmont Hotel, präsentierte sich majestätisch auf einer leichten Anhöhe und umgeben von zwei 18-Loch-Plätzen. Nach einem späten Abendessen im italienischen Restaurant des Hotels und einem kurzen Gute-Nacht-Trunk ging es dann in die Federn, um am Morgen fit zu sein.

Am nächsten Tag zeigte sich Schottland von seiner schönsten Seite: 22 Grad, strahlend blauer Himmel, Wind. Zur Einstimmung hatte Barry den Kittocks Course ausgewählt, der direkt an den Klippen entlang angelegt wurde. Zunächst gab es ein Birdie Book, eine Scorekarte und ein kleines Fläschchen Whisky für den „Halfway-Schluck“. Dann konnte es losgehen. Bald machten wir mit den mannstiefen Topfbunkern Bekanntschaft, die nach mehreren vergeblichen Versuchen häufig nur nach hinten zu verlassen waren. Die Fairways waren zwar übersichtlich aber ungewohnt stark modelliert, weswegen der Ball nach dem Abschlag und der Landung in alle möglichen Richtungen wegspringen konnte, was er auch tat. Erschwerend kam eine steife Brise mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometer hinzu, sodass so mancher gerade Abschlag ungewollt zum Slice oder Hook mutierte. Hier hieß es, den Ball flach zu halten, um unter dem Wind zu bleiben. Die Krönung jeder Bahn waren dann die Grüns, die ausnahmslos extrem hart und schnell waren. Die übliche Annäherung mittels Pitch war meist nicht von Erfolg gekrönt, da der Ball nicht „tot“ liegen blieb, sondern das Grün hoch springend nach hinten ins Rough verließ. Es war also angesagt, einen wohl dosierten Schlag vor das Grün zu setzen – in der Hoffnung, dass der Ball bis zum Loch rollt, was manchmal gelang. Beim Abendessen im Old-Course-Hotel mit Blick auf das 18. Grün des Old Course konnten wir uns bereits einen Vorgeschmack auf die Herausforderungen des nächsten Tages holen.

Am nächsten Tag ging es dann zum Mekka des Golfsports nach St. Andrews, wo wir den New Course bespielten. Der New Course liegt direkt neben dem Old Course, den wir nicht spielen konnten, da nicht alle von uns das geforderte Mindesthandikap von -24 hatten. Im Übrigen war das Greenfee für den Old Course mit 175 Pfund nicht gerade preiswert. Gegenüber dem Vortag war dieser Platz noch einmal um einiges welliger. Hinzu kamen jetzt schmale Fairways. Am Loch 11 mussten erst einmal rund 100 Meter Rough in Form von Ginsterbüschen und Seegras carry überwunden werden, bevor der Ball auf dem Fairway landete. Unnötig zu erwähnen, dass das Fairway vom Abschlag aus nicht einzusehen war. Lediglich ein „Peilstab“ auf einer Düne markierte die ungefähre Schlagrichtung. Am Loch 13, einem kurzen Par 3, musste ein auf einem Hügel liegendes, um etwa 30 Meter erhöhtes Grün angespielt werden, das nach allen Seiten abfiel. Hier waren Schläge mit Gefühl angesagt.

Der dritte Tag führte uns zum Crail Golfclub, der bereits 1786 gegründet wurde. Hier spielten wir den wunderschönen Balcomie Links Course immer am Meer bzw. den Klippen entlang. Auf diesem Platz stellte das Loch 5 (Par 4) mit dem verheißungsvollen Namen „Hell‘s Hole“ die Schlüsselstelle dar, wo mit dem Abschlag eine kleine Bucht überwunden werden musste (sofern man die Tigerline wählte), was ein Carry von mindestens 181 Yards (etwa 160 Meter) voraussetzte. Wurde das Carry nicht erreicht, versank der Ball sang und klanglos in der Nordsee. Natürlich konnte man auch außen herumspielen, was aber mindestens ein bis zwei Schläge mehr kostete. Da wir durch die vorangegangenen zwei Tage schon ziemlich fit waren, stellte das für einige von uns kein großes Problem dar.

Die Krönung der von Barry ausgesuchten Plätze war schließlich der Lundin Links Course, der 1886 gegründet wurde. Immerhin handelte es sich um einen finalen Qualifikations Course für die Open Championships. Dieser Platz präsentierte sich als eine gelungene Mischung aus typischem Links-Course und Parkland-Course. Inzwischen waren wir mit den Eigenheiten der schottischen Golfplätze so gut vertraut, so dass uns dieser Platz nicht schwerer vorkam als die vorherigen. Typisch waren die relativ zahlreichen Wasserhindernisse in Form von kleinen Bächen oder Kanälen, die eine starke Anziehungskraft auf unsere Golfbälle ausübten. Die Platzbetreiber hatten jedoch vorgesorgt und an jedem Wasserhindernis eine Ballangel hinterlegt.

Am interessantesten fanden wir das Loch 14 (Par 3) wo es vom Abschlag über Dünen und Stachelginster zirka 40 Höhenmeter nach unten auf das nur halb einsehbare Grün ging; tückisch war, dass davor noch ein breiter, vom Abschlag nicht sichtbarer Grünbunker lag. Nach einem kurzen Erfrischungstrunk und den besten „Fish and chips“ von ganz Schottland ging es zurück ins Hotel.

Für ganz hart gesottene Golfer hatte Barry am letzten Tag noch den Torrance Course in der Nähe des Hotels im Programm. Das Wetter zeigte sich typisch schottisch (Nebel, Nieselregen, Kälte, Wind). Da wir aus Zeitgründen sowieso nur neun Loch spielen konnten, waren wir nicht böse, dass wir uns nach zwei Stunden ins Hotel zurückziehen konnten. Am Nachmittag ging‘s dann per Bus nach Edinburgh und per Flieger nach Stuttgart, wo uns tropische Hitze erwartete.

In der Erinnerung bleiben wunderschöne Golftage in einer rauen aber herrlichen Landschaft mit außergewöhnlich freundlichen und liebenswerten Menschen und in einer sehr harmonischen Gruppe. Unser Dank gilt vor allem unserem Pro Barry Higgins, der die Reise perfekt organisiert hat und uns auf den Bahnen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stand. Beruhigend für uns war, dass auch Barry den einen oder anderen Ball in Schottland zurücklassen musste.

Restaurant am Golfplatz: Bruno der Butler macht Urlaub

Bitte beachten: Das Restaurant am Golfplatz hat nur noch bis 21. Dezember geöffnet und zwar Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 11 bis 20 Uhr. Von 22. Dezember bis 31. Januar 2019 ist Bruno der Butler im Urlaub.  

Halfway-Haus geschlossen

Liebe Mitglieder und Gäste, absofort ist das Halfway-Haus, sowie die Toilette am Halfway geschlossen.
Wir bitten um Beachtung!  

Golfclub Sekretariat geschlossen

Liebe Mitglieder und Gäste, das Sekretariat ist in der Zeit vom 22.12.18 bis 06.01.2019 nicht besetzt. Ab Montag, den 07.01.19 sind wir wieder für Sie da.
Besten Dank für Ihr Verständnis.  

Indoor-Golftraining bei Thilo Greiner

Wer über die kalten Monate mit Schnee und Frost das Golfspielen trotzdem pflegen und auch an seiner Technik feilen möchte, für den hat unser Pro Thilo Greiner ein schönes Angebot. Mit Hilfe einer Indoor-Anlage in Bodelshausen und modernster Technik analysiert Thilo die Golfschwünge und gibt Tipps zur Verbesserung. Oder man spielt einfach nur ein paar Löcher auf Plätzen wie Augusta oder Le Golf National Paris, wo in diesem Jahr der Ryder Cup ausgetragen wurde. Eine Stunde mit dem Pro inklusive Coaching kostet 60,00 Euro. Zur Stärkung können Drinks extra bestellt werden. Weitere Informationen erteilt Thilo Greiner telefonisch unter 0160-7039699 oder per Mail an thilo.greiner@gmx.de.   

ACHTUNG Spam-Mails unterwegs

Liebe Mitglieder,
momentan häufen sich Fälle, in denen unter der Mailadresse von Bernd Ruof oder der des Clubs Spam-Mails versendet werden, in denen sie aufgefordert werden, Dateien zu öffnen und Rechnungen zu bezahlen. Es handelt sich hier eindeutig, um Fake-Mails, die dazu dienen, einen Virus auf ihrem Rechner zu implantieren. Der Golfclub weist darauf hin, dass die Jahresrechnungen erst im Januar verschickt werden. Sollten sie jetzt schon überwiesen haben, weist die Bank darauf hin, dass die Überweisung bis zu acht Wochen später noch rückgängig gemacht werden kann.

Bernd Ruof
Clubmanager