Meilenstein des modernen Golftrainings

Ein kurzer Schnitt, dann war es geschafft: Präsident Matthias Eschle weiht gemeinsam mit Florian Bitzer (rechts) und Thomas Baumgartner die neue Scopehütte ein. Fotos: Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V.

Für den äußeren Glanz und das coole GC-Logo sorgten Albert Neth (Zweiter von rechts) und Hans Wischniewski (ganz links mit Matthias Eschle).

Hannelore Schaal von den Damen AK 65 war eine der Ersten, die sich traute und die neue Flight-Scope-Anlage testete.

Die Scopehütte teilt sich in einen Aufenthalts- und Trainingsbereich.

Regen Zuspruch verzeichnete nicht nur am Vormittag die offizielle Einweihung, den ganzen Tag über testeten die Golferinnen und Golfer die neue Anlage.

Präsident Matthias Eschle (links) bedankte sich mit Geschenken bei den Unterstützern, hier für Albert Neth (rechts) und Hans Wischniewski.

Innen funktional - und von Außen ein Hingucker. Schon von weitem ist bei der Anfahrt das Logo des Golfclubs an der Außenwand der Scopehütte zu erkennen.

Präsident Matthias Eschle weiht Scopehütte ein – rund 100 Mitglieder testen neue Anlage

Mit der Eröffnung der Scope-Anlage auf der Driving Range hat der Golfclub Reutlingen-Sonnenbühl e.V. einen Meilenstein in Sachen modernes Golftraining gesetzt. Am Sonntag, 27. Oktober, durchschnitten Präsident Matthias Eschle und Headpro Florian Bitzer in Anwesenheit zahlreicher Mitglieder das Band und nahmen so die Trainingsanlage offiziell in Betrieb.

Zuvor hatte der Club-Präsident in seiner Rede die vielen Hände gelobt, die zum Gelingen des Werks beigetragen hatten. Noch unter seinem Vorgänger Udo Rogotzki sei gemeinsam mit dem leider viel zu früh verstorbenen Clubmitglied Walter Möck die Idee geboren worden, eine solche Scope-Anlage zu erstellen. Glückliche Umstände führten dazu, dass sich Thomas Baumgartner, ebenso ein Clubmitglied, nicht nur als gelernter Maurer und Architekt outete, sondern auch ehrenamtlich Engagement zeigte und innerhalb von vier Wochen mit einem weiteren Helfer sowie der Unterstützung der 1. Herrenmannschaft erst die alte Hütte abriss und dann die neue Scope-Hütte baute. Für den äußerlichen Glanz, sprich den Verputz, sorgten die Mitglieder Albert Neth und Hans Wischniewski.

Während der Golfclub für die äußere Hülle sorgte, stellt Headpro Florian Bitzer das technische Equipment – eine Flight Scope-Anlage. Es ist ein Radarsystem für Golfer, welches den Schläger im Schwung und den fliegenden Ball bis ins kleinste Detail in Echtzeit misst, verfolgt und aufzeichnet. Auf einem Großbildschirm an der Wand der Scope-Hütte kann die komplexe Bewegung des Trainierenden sofort angesehen und mögliche Korrekturen durch den Pro vorgenommen werden.

Benutzt wird das System nach den Worten von Matthias Eschle auch von den beiden anderen Pros in Reutlingen-Sonnenbühl, Barry Higgins und Thilo Greiner. Vorteil laut Florian Bitzer ist außerdem, dass dank Flight Scope ein besseres Schläger-Fitting möglich ist, was vor allem Pro Barry Higgins bei der Anpassung neuer Schläger für die Golferinnen und Golfer einsetzen werde.

Gestärkt durch Bier und Weißwurst nutzten dann über den Tag rund 100 Mitglieder die Gelegenheit, die Anlage kostenfrei zu testen. Allen voran die Spieler der 1. Herrenmannschaft. Konstantin Keller brachte es stellvertretend auf den Punkt: „Das ist genau das, was wir gebraucht haben, um unseren Schwung zu optimieren und unser Spiel zu verbessern.“ Auch von „Otto Normalgolfer“ gab es Lob. Selbst wenn der eine oder andere sich schwertat, die Realität, sprich seinen eigenen Schwung, per digitaler Technik sofort vorgeführt zu bekommen.

Der wichtigste Vorteil der in kalten Jahreszeiten beheizbaren Scope-Anlage: Sie ermöglicht Indoor-Training für die Mitglieder und Gäste auch während der Wintermonate. Ein unschätzbarer Vorteil – nicht zuletzt für die Spieler der insgesamt acht Liga-Mannschaften im Golfclub auf der Reutlinger Alb.

Anmeldungen für das Training können über alle drei Pros erfolgen. Mehr Informationen zur Flight-Scope-Anlage findet man auf der Homepage www.albgolf.de unter Golfschule / Aktuelles.

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