Sieg für Kristian Kemmler und Elisabeth Schaal – Kulinarische und musikalische Höhepunkte
Wenn Marcello Ianni zu seinem alljährlichen Gambero Rossi-Turnier ruft, lässt sich niemand lange bitten. Und so ging es für die 75 Teilnehmer schon früh ab 8 Uhr los. Die letzten Spielerinnen und Spieler starteten um 12 Uhr von Tee 1. Zum fünften Mal ging es um hochwertige Preise für die Sieger. Wer nicht zu den glücklichen Siegern zählte, durfte auf Fortuna hoffen, denn die Tombala war prall gefüllt.
Für die Damen an diesem Tag war alles wie sonst, nur die Herren mussten sich umstellen: Wie schon die Jahre zuvor mussten sie ebenfalls von Rot abschlagen, schließlich heißt das Turnier Gambero Rosso“. So mancher männliche Mitspieler lernte an diesem Tag nach seinem Abschlag Stellen des Platzes kennen, an denen er noch nie lag.
Gut, dass angesichts der mentalen Anstrengung am Halfwayhaus Leckeres in flüssiger und fester Form gereicht wurde, so dass keiner hungrig oder durstig vom Grün der Bahn 18 kam. Da ging es direkt weiter mit dem kulinarischen Verwöhnprogramm. Das Wetter machte mit einer stabilen Hochdrucklage perfekt mit, der Platz präsentierte sich in einem guten Zustand, also stand einem entspannten Abendprogramm auf der Restaurantterrasse nichts im Wege.
Marcello Ianni, der mit seiner Frau Tatjana und dem ganzen Team wieder ein perfekter Gastgeber war, wartet immer wieder mit Überraschungen auf. So fand dieses Mal zum mehrgängigen Menü eine Verkostung italienischer Weiß- und Roséweine statt. Musikalisch umrahmt wurde der Abend vom „Genio per due“ – Brigitte und Diego. Beide mit über 30 Jahren Bühnenerfahrung spielten deutsche, englische und Internationale Lieder bis in die Nacht.
Ehe es zur großen Siegerehrung kam, bedankte sich Marcello Ianni bei allen Gästen für die Treue zu seinem Turnier im Besonderen und zu seinem Restaurant im Allgemeinen. „Wir sind froh, hier zu sein und freuen uns jeden Tag, sie als Gäste begrüßen zu dürfen.“
Gemeinsam mit Clubmanager Marvin Spence startete Marcello die Siegehrung. Beim Sonderpreis „Nearest to the Line“ siegte Wolfgang Koeble, der nur sechs Zentimeter daneben lag. Die Preise für den Longest Drive räumten Caroline Foster und Christopher Roosen ab. Der Sonderpreis für den 37. Platz im Netto, eine Turnierteilnahme am Wörthersee, ging an Anette von Haefen.
In der Nettoklasse B ab Handicap 21,1 landete Ralf Klingenstein auf Rang 3 mit 59 Nettoschlägen vor Stefanie Riehl mit 57 Schlägen. Platz eins mit tollen 38 Nettoschlägen belegte Wolfgang Deckart. In der ersten Nettoklasse A bis Handicap 20,0 wurde Horst-Peter Wiegand mit 67 Nettoschlägen Dritter. Gertrud Frech kam mit 66 Schlägen auf den zweiten Platz. Der Sieg ging mit 65 Schlägen an Sebastian Keller.
Mit einem Schlag Vorsprung holte sich Elisabeth Schaal (87er-Runde) den Bruttosieg vor Gertrud Frech. Drei Schläge waren es bei den Herren, die Kristian Kemmler vor Sebastian Keller ins Clubhaus brachte. Er spielte eine 69er-Runde auf dem Par 70 (von Rot für Herren).
Kemmler bedankte sich in seiner Bruttorede für den tollen Tag: „Es hat alles gepasst, vom Flight über das Wetter bis zum Platz.“
Aus einem riesigen Füllhorn mit Tombala-Preisen wurden dann noch unzählige Gewinner gezogen. Der Hauptpreis, eine Reise für vier Tage inklusive Golf in Tschechien, gewann Petra Herrmann, die Partnerin von Peter Weigelt.
Bei hochsommerlichen Temperaturen tief in der Nacht endete ein langer Golftag mit hohem Spaßfaktor. Alle waren sich einig: Nächstes Jahr soll es bitte wieder so sein.








